Gastroenterologie

(Jan Gutzeit)

Jan Gutzeit

Gastroskopie (ÖGD)

Die Domäne der Ösophago-Gastro-Duodenoskopie, kurz ÖGD, im ambulanten Bereich ist die Klärung von Oberbauchbeschwerden. Dabei werden folgende Krankheitsbilder diagnostiziert: Refluxkrankheit (Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre), Ulkuskrankheit (Geschwüre insbesondere im Magen und Zwölffingerdarm), bestimmte Resorptionsstörungen im Dünndarm (insbesondere Zöliakie) und eher selten auch bösartige Tumore.

Mit der Gastroskopie (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie; ÖGD) wird der obere Magen-Darm-Trakt (oberer Gastrointestinaltrakt) mit einem flexiblen, meist neun Millimeter starken und 120 Zentimeter langen Endoskop untersucht. Die Bilder werden seit Einführung der Videoendoskopie von einem modernen CCD-Chip über einen Prozessor auf einen Monitor übertragen. Mit unseren modernen hochauflösenden Geräten können bereits Veränderungen von wenigen Millimetern dargestellt werden.

Es ist meist nicht möglich, von der Art der Beschwerden auf die Veränderungen im oberen Magen-Darm-Trakt Rückschlüsse zu ziehen. Deshalb sollte bei Patienten über 40 Jahren mit Beschwerden, die länger als zwei Wochen anhalten, eine Gastroskopie zur Klärung durchgeführt werden. Die Untersuchung dauert meist nicht länger als fünf Minuten und ist wenig belastend. Größtes Problem ist für einige Patienten ein individuell sehr unterschiedlich ausgeprägter Würgereiz. Oft reicht eine Betäubung der Schleimhaut im Rachen, um die Untersuchung akzeptabel zu gestalten. Ist auch das nicht ausreichend, dann kann eine »Beruhigungsspritze« gegeben werden.


Bitte beachten Sie, dass Sie bei einer geplanten oder gewünschten Prämedikation für 24 Stunden kein Fahrzeug führen dürfen. Sie sollten in Begleitung zur Praxis kommen und jedwedes Fahrzeug zu Hause lassen.


Bitte beachten Sie auch unsere beschwerdefreie Koloskopie mit Kohlendioxid.