Gastroenterologie

PillCam® Kapselendoskopie: Eine tablettengroße Videokapsel wird geschluckt und sendet per Funk Bilder des Verdauungstraktes, die dem Arzt eine Beurteilung der Kolon-Mukosa ermöglichen. Bild: GIVEN® IMAGING (Given Imaging)

PillCam® Kapselendoskopie: Eine tablettengroße Videokapsel wird geschluckt und sendet per Funk Bilder des Verdauungstraktes, die dem Arzt eine Beurteilung der Kolon-Mukosa ermöglichen.
Bild: GIVEN® IMAGING

Given Imaging

Kapsel-Endoskopie

Bei der Kapsel-Endoskopie wandert eine Videokamera in Größe einer Medikamentenkapsel selbstständig durch den Magen-Darm-Trakt und liefert zahlreiche Bilder an ein Aufzeichnungsgerät außerhalb des Körpers.

Diese innovative Methode hat in den letzten Jahren Einzug in das Untersuchungsspektrum des Gastroenterologen gehalten.

Zunächst vor allem für Erkrankungen des Dünndarms erfunden, werden derzeit auch Fragestellungen des Kolons (Dickdarms) erarbeitet. Aber auch für den Ösophagus und den Magen stehen inzwischen entsprechende Systeme zur Verfügung.

Bei speziellen Fragestellungen wie die obskure Blutung (Eisenmangelanämie ohne pathologischen Befund im oberen und unteren Magen-Darm-Trakt) wird die Dünndarmkapsel eingesetzt, um nach Blutungsquellen in diesem Bereich zu suchen. Auch ein Befall des Dünndarms bei Verdacht auf eine Enteritis regionalis (Morbus Crohn, chronische Darmentzündung) kann die Kapsel eingesetzt werden.